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DB-Baureihe 407
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Die Baureihe 407 ist eine Baureihe von HochgeschwindigkeitstriebzĂŒgen der ICE-Flotte der Deutschen Bahn. Vom Hersteller dieser ZĂŒge, Siemens Mobility, werden sie als Velaro D (D fĂŒr Deutschland) bezeichnet. Die ZĂŒge wurden von der Deutschen Bahn der ICE-3-Flotte zugeordnet und als ICE 3 (MS) oder auch als neuer ICE 3 bezeichnet. Obwohl den von Siemens und Bombardier gebauten ICE 3M sehr Ă€hnlich, gelten sie jedoch als Neukonstruktion, da Alleinhersteller Siemens die Patente von Bombardier nicht ĂŒbernehmen konnte. Die Velaros sind – nach den ZĂŒgen fĂŒr Spanien, China und Russland – die vierte realisierte Variante der Velaro-Plattform von Siemens Mobility. Die Viersystemeinheiten werden im Verkehr in Deutschland und Frankreich eingesetzt. Nach mehreren Lieferverzögerungen erfolgte der erste Fahrgasteinsatz im innerdeutschen Verkehr Ende 2013. FĂŒr Fahrten nach Frankreich, wo der Zug seine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h fahren darf, wird der Zugtyp seit Sommer 2015 eingesetzt.

Contents

‱ Geschichte
‱ Technik
‱ Wagenkasten
‱ Traktion
‱ Weblinks

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Geschichte

Planung und Bestellung

Aus einer intensiven und kontroversen Diskussion innerhalb von DB Fernverkehr ging ein betrieblich-technisches Lastenheft hervor, das der Anfang Oktober 2007cite-ref-ted-232897-2007-4-0[4] erfolgten Ausschreibung zu Grunde gelegt wurde. Daraufhin reichten vier europĂ€ische Schienenfahrzeugunternehmen entsprechende Unterlagen ein und erhielten Ende 2007 die vollstĂ€ndigen Ausschreibungsunterlagen, in denen TSI-konforme ViersystemtriebzĂŒge fĂŒr eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h nachgefragt wurden.cite-ref-etr-2010-520-2-3[2] Zu den mehr als 6000 Einzelanforderungen der Ausschreibung der ViersystemtriebzĂŒge (fĂŒr Deutschland, Frankreich, Belgien und optional in die Schweiz) zĂ€hlten wenigstens 420 vorzusehende SitzplĂ€tze und eine mögliche Besetzung bis 150 Prozent der SitzkapazitĂ€t.cite-ref-zevrail-133-414-5-0[5] Ab Werk sollten die ZĂŒge fĂŒr Deutschland, Frankreich und Belgien zugelassen sein, spĂ€ter sollte die Zulassung fĂŒr die Niederlande und den Verkehr nach London folgen.cite-ref-db-2010-40-6-0[6] Die Lieferung des ersten Zuges war genau drei Jahre nach Vertragsunterzeichnung vorgesehen.

Um einen „echten Bieterwettbewerb“ zu ermöglichen, wurde die Bildung von Konsortien ausgeschlossen. Nach DB-Angaben sollten dabei „erstmals auch TGV-Bauarten eine echte Chance haben“. Am 18. MĂ€rz 2008 gingen verschiedene Haupt- und Nebenangebote zweier Hersteller bei der DB ein.cite-ref-etr-2010-520-2-4[2] Als „verhandlungsfĂ€hig“ galten nach DB-Angaben neben dem achtteiligen Velaro-Triebzug von Siemens auch ein Doppelstock-TGV-Triebzug (RGV 2N2) von Alstom, eine Weiterentwicklung des TGV Duplex. Die DB wertete den RĂŒckzug der ĂŒbrigen Bieter als „enttĂ€uschend“.cite-ref-etr-2010-520-2-5[2]

Ende November 2008 erhielt Siemens den Zuschlag. Am 17. Dezember 2008cite-ref-etr-2010-520-2-6[2] unterzeichneten Hartmut Mehdorn, Vorstandsvorsitzender der Bahn, und Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender von Siemens, den Vertrag ĂŒber zunĂ€chst 15 achtteilige Velaro-ZĂŒge im Gesamtwert von rund 495 Millionen Euro. Die ersten ZĂŒge sollten bereits im Dezember 2011 ausgeliefert werden,cite-ref-faz-2008-11-24-7-0[7] alle weiteren bis 2012.cite-ref-siemens-2008-12-17-8-0[8]

Im FrĂŒhjahr 2011 bestellte die Deutsche Bahn einen weiteren Triebzug, um einen im August 2010 bei einem Unfall beschĂ€digten ICE 3M zu ersetzen.cite-ref-eri-2011-287-9-0[9] Der Vertrag enthielt eine Option auf weitere ZĂŒge, die binnen zwei Jahren eingelöst werden konnte;cite-ref-sueddeutsche-2008-12-17-10-0[10] im Januar 2014 machte die DB von dieser Option Gebrauch und bestellte einen weiteren Velaro D.cite-ref-11[11]cite-ref-welt-22jan2014-12-0[12]

Produktion und Zulassung

Die Mehrsystem-ZĂŒge wurden im Siemenswerk in Krefeld-Uerdingen zwischen Herbst 2009 und Mai 2012 hergestellt.cite-ref-weserk-2012-05-20-13-0[13] Der Velaro D wurde auf der InnoTrans 2010 in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.cite-ref-tagesschau-de-2010-09-22-14-0[14] Die Garnitur bestand aus einem End- und zwei Mittelwagen, die wĂ€hrend der Pressetage auch von innen besichtigt werden konnten. Ein zweiter Endwagen mit blauem statt rotem FĂŒhrungsstreifen war ebenfalls ausgestellt, gehörte aber nicht zum PrĂ€sentationszug.

Im September 2010 traf der auf der InnoTrans ausgestellte Zugteil im PrĂŒfcenter Wegberg-Wildenrath ein, um dort Testfahrten zu absolvieren.cite-ref-rp-2010-09-29-15-0[15] Mitte Januar 2011 begannen dort Testfahrten mit dem ersten vollstĂ€ndigen Zug,cite-ref-16[16] am 18. April 2011 verließ der erste Triebzug (702) das PrĂŒfzentrum. Daran schlossen sich Probefahrten fĂŒr die lauftechnische Zulassung sowie Testfahrten im Bundesgebiet an. Bei einer Testfahrt erreichte der Zug dabei erstmals seine betriebliche Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h.cite-ref-eri-2011-287-9-1[9] Bis Mai 2013 absolvierten die ZĂŒge rund 250 000 Kilometer Testfahrten.cite-ref-express-2013-05-17-0[17]

Zwei Wagen eines Triebzuges wurden fĂŒr klimatische Untersuchungen per Tieflader zur Klimakammer des Instituts Rail Tec Arsenal (RTA) nach Wien gebracht,cite-ref-zeit-2011-05-06-18-0[18]cite-ref-rp-2011-05-05-19-0[19]cite-ref-20[20] um Mechanik und Elektronik auf einwandfreie Funktion bei Feuchtigkeit und Temperaturen zwischen −25 und 45 °C vorzubereiten. Diese Versuche sollten von Anfang April bis Ende Juni 2011 dauern.cite-ref-faz-2011-05-13-21-0[21]

Am 4. August 2011 erreichte ein Triebzug auf der Schnellfahrstrecke NĂŒrnberg–Ingolstadt bei einer Probefahrt eine Geschwindigkeit von 357 km/h.cite-ref-rekord357-22-0[22] Ende 2011 liefen Probefahrten in Frankreich.cite-ref-23[23] FĂŒr die angestrebte Zulassung in Frankreich absolvierte ein Triebzug bei diesen Probefahrten wenigstens 12 000 Kilometer.cite-ref-db-2014-08-28-24-0[24]

Am 4. Juni 2012 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Zulassung fĂŒr den Betrieb in Deutschland in Einfachtraktion.cite-ref-25[25]

Eineinhalb Jahre spĂ€ter, am 20. Dezember 2013, erteilte das Eisenbahn-Bundesamt die Serienzulassung fĂŒr den Betrieb in Doppeltraktion in Deutschland. Am Tag darauf fand mit dem Triebzug 717, der als ICE 817 von Köln Hbf nach Frankfurt Hbf verkehrte, der erste Einsatz mit FahrgĂ€sten statt. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten vier TriebzĂŒge (711, 713, 715 und 717) an die Deutsche Bahn ausgeliefert.

Die Zulassung fĂŒr Frankreich wurde Ende MĂ€rz 2015 erteilt.cite-ref-26[26] Erste kommerzielle Fahrten wurden Anfang Juni 2015 unternommen. Am 23. Juli 2015 fand eine PrĂ€sentationsfahrt von Frankfurt Flughafen nach Paris statt, nach der die Kooperation im deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr um fĂŒnf Jahre verlĂ€ngert wurde.cite-ref-eri-2015-490-27-0[27] Im Dezember 2016 folgte die Zulassung fĂŒr Fahrten in Doppeltraktion.cite-ref-eurailpress-2016-12-20-28-0[28] Eine Zulassung fĂŒr Belgien erfolgte bis 2022 nicht, da die vorhandene ETCS-AusrĂŒstung den Anforderungen nicht genĂŒgte. Daher wurde 2019 eine verbesserte AusrĂŒstung in Auftrag gegeben (siehe AusrĂŒstung mit ETCS Baseline 3).

Lieferverzögerungen, Auslieferung und Betrieb

Im April 2011 wurde berichtet, dass die Deutsche Bahn mit einer Lieferverzögerung von bis zu einem halben Jahr rechne.cite-ref-spiegel-2011-04-09-29-0[29] Statt geplanter sieben TriebzĂŒge sollten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011 zunĂ€chst nur drei TriebzĂŒge zur VerfĂŒgung stehen. Laut Medienberichten von Juni 2011 wĂŒrde sich die Auslieferung der mehrsystemfĂ€higen ZĂŒge aufgrund von Schwierigkeiten mit einem Lieferanten verzögern.cite-ref-zeit-2011-05-06-18-1[18]cite-ref-db-2011-05-27-30-0[30] Demnach sollten 2012 zunĂ€chst drei ZĂŒge fĂŒr den Inlandsverkehr geliefert werden, der erste Zug fĂŒr Auslandsfahrten sollte erst Ende 2013 zur VerfĂŒgung stehen und die Auslieferung sich bis 2015 erstrecken.cite-ref-ftd-2011-06-24-31-0[31] Nachdem der Hersteller Siemens im April 2011 Lieferverzögerungen noch dementiert hatte,cite-ref-spiegel-2011-04-09-29-1[29] bestĂ€tigte er im Juni 2011 Verzögerungen infolge von Zulieferproblemen, die jedoch nur bis zu drei Monate umfassen sollten. Die ersten ZĂŒge sollten demnach im Februar 2012 ausgeliefert werden. Insgesamt wĂŒrden 14 ZĂŒge im Laufe des Jahres 2012 ĂŒbergeben werden.cite-ref-finnet-2011-06-24-32-0[32]

Nach einem GesprĂ€ch im Verkehrsministerium am 9. September 2011 verlautete, dass drei ZĂŒge im FrĂŒhjahr 2012 zur VerfĂŒgung stehen wĂŒrden. Bis zum August 2012 sollten 13 der 16 bestellten ZĂŒge abgeliefert werden.cite-ref-bahngipfel-33-0[33] Andere Medien berichteten, dass selbst fĂŒr die drei ZĂŒge vom Termin im FrĂŒhjahr nicht mehr die Rede sei. Es hieß, insgesamt 12 ZĂŒge sollten bis August 2012 zugelassen werden.cite-ref-faz-2011-09-09-34-0[34]

Im Januar 2012 wurde gemeldet, dass die Bahn zumindest die ersten zehn ICE im Herbst 2012 erhalten sollte; Ursache der VerspĂ€tung waren Probleme mit der Zulassung der Zugbeeinflussungseinrichtungen bei einem Zulieferer. Als GrĂŒnde fĂŒr die wiederholten Lieferverzögerungen wurden unter anderem Probleme mit Bremsen, Klimaanlagen und dem Wasserabfluss im Bordrestaurant genannt.cite-ref-faz-net-2012-11-24-35-0[35] Im Laufe des Zulassungsprozesses waren außerdem 230 technische Anpassungen an den ZĂŒgen aufgrund verĂ€nderter technischer Vorschriften vorgenommen worden.cite-ref-dmm-travel-2013-05-16-36-0[36]

Mitte Mai 2012 kĂŒndigte Siemens an, wenigstens acht TriebzĂŒge zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2012 fĂŒr den innerdeutschen Betrieb in Doppeltraktion einsatzbereit zu haben. GrĂŒnde fĂŒr die weitere Verzögerung seien ungeklĂ€rte technische Fragen und neue Genehmigungsauflagen. Aussagen ĂŒber den internationalen Einsatz wurden nicht mehr getroffen; die TriebzĂŒge sollten zunĂ€chst die Fahrzeugreserve der Deutschen Bahn verstĂ€rken.cite-ref-welt-2012-05-16-37-0[37] Ende September 2012 rechnete die Deutsche Bahn intern nicht mehr damit, die ZĂŒge zum Winterfahrplan 2012/13 einsetzen zu können; laut Siemens-Terminplan wĂ€ren erste ZĂŒge erst ab Februar 2013 verfĂŒgbar gewesen.

Nach RĂŒcksprache mit Bahn und Eisenbahn-Bundesamt entschied Siemens im November 2012, aufgrund der MĂ€ngel die Software umfassend zu ĂŒberarbeiten.cite-ref-sz-2012-11-24-38-0[38] Der damalige Siemens-Chef Peter Löscher nannte vergleichsweise komplizierte Zulassungsverfahren als entscheidende Ursache fĂŒr die Lieferverzögerungen.cite-ref-fas-2012-52-31-39-0[39]

Bis Mai 2013 forderte das Eisenbahn-Bundesamt 2900 Änderungen. Die Behörde begrĂŒndete den hohen PrĂŒfaufwand mit der aufwĂ€ndigen Konstruktion von Siemens.cite-ref-express-2013-05-17-1[17] Die kommerzielle Inbetriebnahme der ZĂŒge war dabei nicht absehbar.cite-ref-handelsblatt-2013-93-17-40-0[40] Siemens beabsichtigte, die endgĂŒltige Zulassung zu beantragen, wenn die Softwareprobleme behoben und die Bremsen extern begutachtet seien. Seit 1. August 2013 setzten sich in Krefeld Fachleute von Siemens, DB und Eisenbahn-Bundesamt fĂŒr den Zulassungsprozess zusammen.cite-ref-focus-2013-36-66-41-0[41] Im gleichen Monat waren die Softwareprobleme behoben und neue Testfahrten in Doppeltraktion begannen. Nach DB-Angaben vom 30. September 2013 habe Siemens zugesichert, bis April 2014 acht TriebzĂŒge zu liefern. Nach Probefahrten sollten sie ab Sommer 2014 in den Fahrplan integriert werden.cite-ref-tsp-21826-13-42-0[42] FĂŒr die ersten ZĂŒge sei eine internationale Zulassung nicht mehr vorgesehen.cite-ref-wiwo-2013-10-01-43-0[43] Offen war 2014 noch die Zulassung fĂŒr gemischten Betrieb mit ZĂŒgen der Baureihen 403 und 406 des ICE 3.cite-ref-em-2014-4-24-44-0[44]

Die Deutsche Bahn nahm Anfang November 2013 die TriebzĂŒge 713 und 717 ab und nutzte sie anschließend fĂŒr Schulungszwecke.cite-ref-eri-2013-644-45-0[45] Kurz vor Weihnachten 2013cite-ref-faz-2013-297-11-46-0[46] erteilte das Eisenbahn-Bundesamt schließlich die Genehmigung fĂŒr den Betrieb in Doppeltraktion innerhalb Deutschlands. Die Zulassung gilt fĂŒr TriebzĂŒge, die eine Serienzulassung erhalten haben.cite-ref-eba-2013-12-23-47-0[47] Bis Ende Dezember 2013 wurden vier TriebzĂŒge an die Deutsche Bahn ĂŒbergeben.cite-ref-db-2014-02-18-48-0[48] Am 2. April 2014 wurde der achte Triebzug von Siemens symbolisch im Berliner Hauptbahnhof an die Deutsche Bahn ĂŒbergeben. Bundesverkehrsminister Dobrindt und Bahnchef Grube wohnten der Zeremonie bei.cite-ref-db-2014-04-02-49-0[49] Seit dem 12. April wurden die TriebzĂŒge in einen Umlaufplan eingesetzt, fĂŒr den vier TriebzĂŒge benötigt werden. Dabei wurden die TriebzĂŒge auch erstmals in Doppeltraktion eingesetzt.cite-ref-em-2014-4-24-44-1[44] Mit dem Fahrplanwechsel am 15. Juni 2014 wurden die EinsĂ€tze bis nach MĂŒnchen erweitert.cite-ref-dmm-2014-07-08-50-0[50] Damit sollten auch verstĂ€rkt Fahrten in Doppeltraktion zwischen Dortmund, Frankfurt am Main und MĂŒnchen angeboten werden können.cite-ref-dbwelt-2014-6-7-51-0[51]

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

Die ĂŒbrigen acht TriebzĂŒge (702 bis 708 und 714)cite-ref-eri-2014-170-52-0[52] verblieben fĂŒr Probefahrten in Verbindung mit dem Zulassungsverfahren in Belgien und Frankreich zunĂ€chst beim Hersteller Siemens.cite-ref-faz-2014-47-t5-53-0[53]cite-ref-siemens-2013-12-23-54-0[54]cite-ref-eba-2013-12-23-47-1[47] Laut einem Pressebericht sollten die neun ZĂŒge bis 2016 fĂŒr Testfahrten im Ausland eingesetzt und ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 eingesetzt werden (Stand: Februar 2014). Diese ZĂŒge sind fĂŒr den internationalen Verkehr vorgesehen, die ĂŒbrigen acht ZĂŒge sollten spĂ€ter fĂŒr AuslandseinsĂ€tze nachgerĂŒstet werden.cite-ref-welt-2014-28-10-55-0[55] Laut einem Pressebericht von Mitte 2014 sollten im Jahr 2016 zwei ZĂŒge in Betrieb gehen, 2017 fĂŒnf und 2018 die ĂŒbrigen ZĂŒge.cite-ref-dmm-2014-07-08-50-1[50] Ende 2014 waren die ZĂŒge fertig, jedoch ohne Zulassung. Die Deutsche Bahn und Siemens wollten keinen Termin fĂŒr die Inbetriebnahme nennen.cite-ref-hbo-2014-12-14-56-0[56] Die ĂŒbrigen neun ZĂŒge sollten 2015 geliefert werden (Stand: November 2014).cite-ref-welt-2014-11-13-57-0[57] Laut Angaben der Deutschen Bahn von MĂ€rz 2015 sollten im Jahr 2016 alle 17 neuen ICE-3-ZĂŒge einsatzfĂ€hig sein.cite-ref-db-2015-03-18-58-0[58] 2016 gingen zwei TriebzĂŒge in Betrieb.cite-ref-db-flotten-2016-59-0[59]

Die Deutsche Bahn machte infolge der Lieferverzögerungen Schadenersatz geltend, unter anderem fĂŒr UmsatzausfĂ€lle sowie Anlagen und Mitarbeiter, die fĂŒr die Instandhaltung der neuen TriebzĂŒge angeschafft bzw. eingestellt wurden, jedoch noch nicht benötigt wĂŒrden.cite-ref-welt-2012-08-08-60-0[60] Einen 17. ICE mit einem neuen Antrieb, den Siemens fĂŒr eigene Zwecke bauen wollte, sollte die Deutsche Bahn wegen der eingetretenen Lieferverzögerungen an Stelle einer Konventionalstrafe kostenlos erhalten (Stand: Januar 2012).cite-ref-dmm-2012-01-29-61-0[61]cite-ref-ep-2012-02-02-62-0[62] Laut DB-Angaben sei die Lieferung eines 17. Zuges Mitte Januar 2014 fest vereinbart worden.cite-ref-bsz-2014-01-24-17-63-0[63] Die formale Zuschlagsentscheidung wurde am 24. Januar 2014 veröffentlicht.cite-ref-ted-2014-s017-026720-64-0[64] Die zusĂ€tzliche, 17. Zuggarnitur sollte auf den erwarteten Schadenersatz von 50 bis 60 Millionen Euro angerechnet werden (Stand: August 2012).cite-ref-welt-2012-08-08-60-1[60] Es galt als wenig wahrscheinlich, dass dieser 17. Triebzug als EntschĂ€digung ausreichen wĂŒrde.cite-ref-welt-2014-28-10-55-1[55] Der Kaufvertrag begrenzt die Höhe der Pönale auf 15 Prozent des Kaufpreises (rund 70 Millionen Euro).cite-ref-eri-2014-170-52-1[52] Die Lieferschwierigkeiten haben Siemens nach eigenen Angaben von Ende 2014 300 Millionen Euro gekostet.cite-ref-hbo-2014-12-14-56-1[56]

Seit 3. Juli 2016 werden die TriebzĂŒge auch zwischen Stuttgart und Paris eingesetzt. Zuvor waren die ZĂŒge bereits zwischen Frankfurt und Paris unterwegs.cite-ref-dbwelt-2016-07-1-65-0[65]

In Folge eines Wintereinbruchs in Frankreich wurden ab 23. Januar 2019 mehrere TriebzĂŒge der Baureihe 407 durch Schotterflug auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Paris und Straßburg erheblich beschĂ€digt. Zeitweise waren 10 von 17 TriebzĂŒgen nicht mehr einsatzfĂ€hig.cite-ref-eri-2019-156-66-0[66]

etcs-baseline-3 AusrĂŒstung mit ETCS Baseline 3

Im November 2018 wurde die AusrĂŒstung der TriebzĂŒge mit ETCS (ETCS Baseline 3) ausgeschrieben.cite-ref-ted-2018-s-212-486955-67-0[67] Die TriebzĂŒge sollten damit Zugang zum belgischen Netz erhalten und zukĂŒnftig auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Stuttgart–Ulm fahren können.cite-ref-alstom-2019-09-23-68-0[68]cite-ref-ted-2019-449300-2019-69-0[69] Der Auftrag wurde 2019 an Alstom vergeben; im Auftragswert von mehr als 30 Millionen Euro sind sechs Jahre Service enthalten. Die TriebzĂŒge sollten ab Dezember 2022[veraltet] mit den neuen ETCS-Fahrzeugeinrichtungen in Deutschland, Belgien, Frankreich sowie auf Grenzbetriebsstrecken zur Schweiz verkehren.cite-ref-ted-2019-449300-2019-69-1[69] Bereits im MĂ€rz 2009 war eine ETCS-AusrĂŒstung der TriebzĂŒge fĂŒr insgesamt 16,8 Millionen Euro beauftragt worden.cite-ref-eri-2009-248-70-0[70] Diese AusrĂŒstung funktionierte in der Praxis nicht.

Aufgegebene PlÀne eines Verkehrs nach London

Im Oktober 2010 prĂ€sentierte die Deutsche Bahn einen ihrer ICE 3 – hierbei handelte es sich um den Triebzug 4685 der Baureihe 406cite-ref-71[71] – auf dem Londoner Bahnhof St Pancras und kĂŒndigte an, ab Ende 2013 eine direkte Zugverbindung von Frankfurt ĂŒber Köln durch den Eurotunnel nach London eröffnen zu wollen und dafĂŒr ZĂŒge des neuen ICE-Typs 407 einzusetzen.cite-ref-mobil-2010-10-56-72-0[72]cite-ref-db-2010-10-19-73-0[73] Dazu sollte eine Linie mit drei tĂ€glichen Zugpaaren zwischen Frankfurt und London, ĂŒber Köln, BrĂŒssel und Lille, eingerichtet werden. Ein weiterer Linienast war zwischen Amsterdam und London, ĂŒber Rotterdam und BrĂŒssel, vorgesehen.cite-ref-db-2010-10-19-73-1[73] Die aus Deutschland und den Niederlanden kommenden ZĂŒge sollten dabei im Bahnhof Bruxelles Midicite-ref-mr-747-68-74-0[74] verbunden bzw. getrennt werden und im Zugverband nach London fahren (und umgekehrt).cite-ref-welt-2010-10-10-75-0[75] Nach DB-Angaben wĂ€ren Halte in Ebbsfleet und Ashford denkbar. FĂŒr einen spĂ€teren Zeitpunkt wurden Halte in Aachen und LĂŒttich erwogen.cite-ref-mr-747-68-74-1[74]

Auf den Bahnhöfen in Frankfurt, Köln, Amsterdam und Rotterdam wollte das Unternehmen die fĂŒr den Betrieb notwendigen Sicherheitsbereiche einrichten.cite-ref-welt-2010-10-10-75-1[75] DarĂŒber hinaus gab es Überlegungen, fĂŒr weniger frequentierte Halte eine Alternative zu stationĂ€ren Sicherheitskontrollen zu entwickeln.cite-ref-mr-755-116-76-0[76] Eine Reservierungspflicht war vorgesehen.cite-ref-mr-747-68-74-2[74] Geplant waren Abfahrten in London morgens, mittags und nachmittags.cite-ref-mr-747-68-74-3[74] Zwischen Frankfurt und London wurde eine Reisezeit von rund fĂŒnf, zwischen Köln und London von knapp unter vier Stunden veranschlagt. Zwischen London und Amsterdam sollte sie weniger als vier Stunden betragen.cite-ref-db-2010-10-19-73-2[73] ZunĂ€chst waren zwischen London und Köln sechs Stunden veranschlagt; die Reisezeit wurde durch lĂ€nderĂŒbergreifende Optimierung reduziert.cite-ref-rgz-2011-5-74-77-0[77] Zwischen Frankfurt und London wurde eine Betriebsaufnahme bereits fĂŒr 2012 geprĂŒft (Stand: Oktober 2010).cite-ref-welt-2010-10-10-75-2[75]

Bereits in der Konzeptionsphase der ZĂŒge wurde der Einsatz im Eurotunnel und auf der anschließenden High Speed 1 berĂŒcksichtigt.cite-ref-mr-747-72-78-0[78] FĂŒr einen Einsatz im Eurotunnel werden, Ă€hnlich dem Velaro RUS, Systeme zur Branderkennung und -bekĂ€mpfung im Unterflurbereich installiert. DarĂŒber hinaus ist der Einbau von zusĂ€tzlichen speziellen AußentĂŒren optional möglich.cite-ref-mr-747-72-78-1[78] Siemens geht davon aus, dass ein 16-teiliger Zug der Baureihe 407 mit entsprechenden BrandbekĂ€mpfungssystemen die Anforderungen erfĂŒllen könnte. FĂŒr den Betrieb durch den Tunnel mĂŒsste indes die 2010 bestehende Anforderung, wonach PersonenzĂŒge im Eurotunnel eine durchgĂ€ngige LĂ€nge von mindestens 375 m (Abstand der Querstollen) aufweisen mĂŒssen, verĂ€ndert werden. Es wurde davon ausgegangen, dass die Deutsche Bahn die Zulassung von 200-Meter-ZĂŒgen im Tunnel mittels entsprechender Sicherheitsnachweise anstrebt.cite-ref-mr-741-88-79-0[79] Eine VerĂ€nderung der Sicherheitsregeln wurde 2010 aufgrund der Bestellung von Velaro-ZĂŒgen des Typs Eurostar 320 durch die Verkehrsgesellschaft Eurostar International eingeleitet. Im MĂ€rz 2011 stimmte die EuropĂ€ische Eisenbahnagentur (ERA) den VorschlĂ€gen der Tunnelsicherheits-Kommission IGC zu, grundsĂ€tzlich ZĂŒgen mit verteiltem Antrieb – wie beim Velaro von Siemens – die Fahrt durch den Tunnel zu erlauben.cite-ref-80[80] Nachdem im Juni 2010 die IGC dies zur offiziellen Richtlinie erklĂ€rt hatte, beantragte die Deutsche Bahn am 12. Juli 2011 bei der Tunnelsicherheitskommission IGC die Zulassung der ICE-ZĂŒge fĂŒr den Kanaltunnel. Dazu wurde auch eine Sicherheitsstudie eingereicht. Ein zweiter Gutachter habe darĂŒber hinaus Evakuierungssimulationen durchgefĂŒhrt, in die u. a. Evakuierungstests im Eurotunnel von Oktober 2010cite-ref-81[81] eingegangen sind.cite-ref-db-2011-07-12-82-0[82]cite-ref-83[83] Die Bahn erwartete eine Genehmigung bereits fĂŒr Februar 2012,cite-ref-faz-2011-12-08-84-0[84] von der IGC erteilt wurde sie im Juni 2013.cite-ref-85[85]

Die Deutsche Bahn rechnete Anfang 2013 damit, den Verkehr nach London erst nach 2016 aufnehmen zu können.cite-ref-db-2012-86-0[86] Das Unternehmen macht den Hersteller fĂŒr die Verzögerungen verantwortlich. Dieser betonte, die fĂŒr den Großbritannienverkehr notwendigen Änderungen seien noch nicht beauftragt.cite-ref-faz-2011-12-08-84-1[84] Eine UmrĂŒstung fĂŒr den London-Verkehr sei laut Bahnangaben angefragt, jedoch liege seitens Siemens kein Angebot vor (Stand: Februar 2014). Laut einem Pressebericht werde die UmrĂŒstung nicht vor 2016 abgeschlossen sein. Es gelte als so gut wie ausgeschlossen, dass der Verkehr durch den Eurotunnel im Dezember 2018 aufgenommen werden könne (Stand: Februar 2014).cite-ref-welt-2014-28-10-55-2[55] Laut einem im Februar 2014 erschienenen Bericht werde das Vorhaben nicht mehr weiter verfolgt. Als Ursachen gelten technische Probleme, hohe Trassenentgelte (im Eurotunnel und den anschließenden Strecken) sowie große Aufwendungen zur Vermeidung illegaler Migration.cite-ref-dmm-2014-02-20-87-0[87]cite-ref-tre-310-7-88-0[88] Laut einem weiteren Bericht sei die Wirtschaftlichkeitsrechnung des Projekts völlig unrealistisch gewesen. Unter anderem seien keine Aufwendungen fĂŒr einen UnterhaltsstĂŒtzpunkt in London berĂŒcksichtigt gewesen.cite-ref-eri-2014-170-52-2[52]

Die PlĂ€ne fĂŒr den London-Verkehr wurden 2016 fallengelassen.cite-ref-tre-310-7-88-1[88] 2017 plante die Deutsche Bahn mittelfristig weiterhin, den Verkehr nach London aufzunehmen.cite-ref-rj-2017-03-02-89-0[89] 2018 kĂŒndigte das Unternehmen indes an, auf absehbare Zeit keine Verkehre nach London anbieten zu wollen. Zur BegrĂŒndung fĂŒhrte das Unternehmen die noch ausstehende Zulassung fĂŒr Belgien sowie das aufgrund von Billigfluglinien verĂ€nderte wirtschaftliche Umfeld an.cite-ref-tre-272-9-90-0[90]

Instandhaltung

Die ZĂŒge werden im Bahnbetriebswerk in Frankfurt-Griesheim instand gehaltencite-ref-91[91], das dazu um eine zusĂ€tzliche Halle mit drei Gleisen erweitert wurde.cite-ref-dbwelt-2009-12-15-92-0[92]cite-ref-93[93]cite-ref-git-2014-04-23-94-0[94]

UltraschallprĂŒfungen der RadsĂ€tze sind alle 240 000 Kilometer vorgesehen, aufgrund grĂ¶ĂŸerer Radsatzlager konnte das Revisionsintervall gegenĂŒber VorgĂ€ngerbaureihen von 1,1 auf 1,6 Millionen Kilometer angehoben werden.cite-ref-eri-2014-170-52-3[52]

Bis Ende 2018 erbrachten die TriebzĂŒge 2 bis 9 eine Laufleistung von insgesamt zwischen 0,8 und 1,5 Millionen Kilometern. Ab 2019 erhielten sie aufgrund der Inbetriebnahmeprobleme nach Ablauf einer Zeitfrist von acht Jahren vor Ablauf der Laufkilometergrenze von 1,6 Millionen Kilometern ihre erste Hauptuntersuchung.cite-ref-eri-2019-268-95-0[95] Aufgrund von abgelaufenen Achtjahresfristen und mehreren auf die Hauptuntersuchung wartenden ZĂŒgen kam es im Sommer 2019 zu vermehrten ICE-AusfĂ€llen.cite-ref-eri-2019-402-96-0[96]

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

Mitte Juni 2019 erwartete die DB, bis zum 1. September neun ZĂŒge aufgrund abgelaufener Revision abstellen zu mĂŒssen, bis zum 1. MĂ€rz 2020 sollte die komplette Flotte „im Stillstand“ sein.cite-ref-luik-2019-97-0[97] Aufgrund der COVID-19-Pandemie in Deutschland und der damit verbundenen Einstellung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs nach Paris war der RĂŒckstau der anstehenden Hauptuntersuchungen im FrĂŒhjahr 2020 weniger deutlich zu spĂŒren. Im April 2020 waren zwei TriebzĂŒge in Hauptuntersuchung, bei drei weiteren stand die Hauptuntersuchung noch aus.cite-ref-lr-2020-07-17-98-0[98]

Nachbestellung

Nach der Nachbestellung eines Zuges vom Januar 2014 wurden keine weiteren TriebzĂŒge der Baureihe 407 beschafft.cite-ref-welt-2012-08-08-60-2[60]cite-ref-eri-2016-224-99-0[99]

Im September 2019 kĂŒndigte die Deutsche Bahn an, bis zu 90 je 300 bis 320 km/h schnelle und mit den Einheiten der Baureihe 407 kuppelbare HochgeschwindigkeitszĂŒge zu beschaffen.cite-ref-ted-2019-09-27-100-0[100]

Im Juli 2020 gab die Deutsche Bahn die ersten 30 dieser neuen ZĂŒge bei Siemens in Auftrag.cite-ref-101[101] Um im Rahmen der Konzernstrategie „Starke Schiene“ die Zahl der Hochgeschwindigkeitsverbindungen möglichst rasch zu erhöhen, bestellte die DB ZĂŒge eines Typ, der nur wenig vom VorgĂ€ngermodell Baureihe 407 abweicht. Auf diese Weise konnte der erste Zug bereits 2021 fertiggestellt werden. Die ersten der bei Siemens als Velaro MS bezeichneten ZĂŒge verkehren seit Ende 2022 zwischen Nordrhein-Westfalen, Frankfurt und MĂŒnchen ĂŒber die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.

Die TriebzĂŒge, welche als Baureihe 408 gefĂŒhrt werden, basieren auf der Baureihe 407, weisen aber einige VerĂ€nderungen auf.cite-ref-voraus-2020-09-24-102-0[102]cite-ref-103[103] So wurden je Seite zwei AußentĂŒren ergĂ€nzt (insgesamt zwölf statt zehn), die Sitzplatzzahl dafĂŒr um 20 reduziert. Die Zahl der SitzplĂ€tze in der zweiten Klasse steigt von 333 auf 347, die in der ersten Klasse geht von 111 auf 93 zurĂŒck. Die ZĂŒge verfĂŒgen ĂŒber acht Fahrrad- und zwei RollstuhlplĂ€tze, eine verĂ€nderte Bordgastronomie sowie fĂŒr Mobilfunksignal durchlĂ€ssige Scheiben.cite-ref-rb-2020-30-21-104-0[104]

Das ursprĂŒnglich vorgesehene Kuppeln von Einheiten der technisch wie Ă€ußerlich Ă€hnlichen Reihen 407 und 408 mit Nutzung der Vielfachsteuerung ist jedoch nicht möglich.

Ausstattung

Mit 464 SitzplĂ€tzen (davon 111 in der ersten Klasse und 16 im Bistrobereich) soll ein achtteiliger Velaro D nach Herstellerangaben bei mehr SitzplĂ€tzen den gleichen Sitzkomfort wie ein ICE 3 bieten. Dies soll erreicht werden, indem mehrere GerĂ€teschrĂ€nke neu angeordnet werden und Abteile zugunsten reiner Großraumwagen entfallen. Zeitweise war erwogen worden, den Speisewagen aufzugeben, um insgesamt 485 SitzplĂ€tze zu schaffen.cite-ref-kurz-2009-222-105-0[105] GegenĂŒber der ursprĂŒnglichen Planung wurde die Zahl der SitzplĂ€tze letztlich um vier Zweite-Klasse-PlĂ€tze, auf insgesamt 464 PlĂ€tze erhöht.

GegenĂŒber den bisherigen ICE-3-ZĂŒgen wurde das Komfortniveau reduziert.cite-ref-faz-2014-06-02-106-0[106] Das bisherige Kleinkindabteil wird durch einen „Funktionsbereich fĂŒr Familien“, einem gewöhnlichen Sitzbereich im Großraumbereich mit Abstellmöglichkeit fĂŒr Kinderwagen, ersetzt. In beiden Klassen sind auch WandplĂ€tze ohne Fenster vorgesehen.cite-ref-ds-224-15-3-1[3] Hinzu kommen weitere Gestaltungsmöglichkeiten, die einen Umbau der Sitzkonfiguration, beispielsweise mit zusĂ€tzlichen Vis-Ă -vis-Anordnungen mit Tischen, in wenigen Stunden erlauben.

| Wagennummer (Gattung) | Beschreibung | Masse (in Tonnen) | SitzplÀtze |
|---|---|---|---|
| 29/39 (Apmzf 407.0) | Endwagen 1. Klasse | 57,5 | 42 (1. Klasse) |
| 28/38 (Apmz 407.1) | Mittelwagen 1. Klasse | 58,8 | 51 (1. Klasse) |
| 26/36 (ARmz 407.2) | Bordrestaurant | 59,5 | 18 (1. Klasse) 16 (Restaurant) [ 107 ] |
| 25/35 (Bpmbsz 407.3) | Zweite-Klasse- und Servicewagen | 53,9 | 45 (2. Klasse) |
| 24/34 (Bpmz 407.8) | Mittelwagen 2. Klasse | 53,9 | 76 (2. Klasse) |
| 23/33 (Bpmz 407.7) | Mittelwagen 2. Klasse | 55,3 | 80 (2. Klasse) |
| 22/32 (Bpmz 407.6) | Mittelwagen 2. Klasse | 59,0 | 72 (2. Klasse) |
| 21/31 (Bpmzf 407.5) | Endwagen 2. Klasse | 57,7 | 64 (2. Klasse) |

Die Wagen 22/32 und 28/38 nehmen die Haupttransformatoren auf, die darauf folgenden Wagen 23/33 und 26/36 Stromrichter.cite-ref-etr-2010-520-2-7[2]

Die Mittelwagen weisen eine LÀnge von 24,175 m auf, die Endwagen von 25,735 m. Bei einem Drehgestellachsstand von 2500 mm betrÀgt der Drehzapfenabstand jedes Wagens 17,375 m.cite-ref-voraus-2010-06-25-1-2[1]

Die etwa 200 Meter langen ZĂŒge sollen auch in Doppeltraktion verkehren und mit den ICE 3 kuppelbar sein.cite-ref-kurz-2009-222-105-1[105] GegenĂŒber seinen VorlĂ€ufern wurden die DĂ€cher der Velaro D, abgesehen von den Stirnseiten der Endwagen, um 400 mm angehoben.cite-ref-zevrail-133-414-5-1[5] Durch dieses durchgehende Hochdachcite-ref-mobil-2014-2-24-108-0[108] soll die Aerodynamik verbessert werden.cite-ref-zevrail-133-414-5-2[5] Es nimmt Stromabnehmer, Hochspannungsanlagen, Teile der Klimaanlage sowie BremswiderstĂ€nde aerodynamisch angepasst auf.cite-ref-zevrail-133-414-5-3[5] Damit soll auch dem Tunnelknall entgegengewirkt werden.cite-ref-siemens-2010-06-29-109-0[109] Die bislang durchgehend zylindrische Außenhaut wird durch den Einsatz ebener statt gewölbter Fensterscheiben aufgegeben.cite-ref-kurz-2009-222-105-2[105]

Hinter dem jeweiligen FĂŒhrerstand entsteht nun anstelle der bisherigen Lounge fĂŒr Reisende ein Technikraum, insbesondere fĂŒr die Komponenten der Steuerungs- und Zugbeeinflussungstechnik.cite-ref-kurz-2009-222-105-3[105] Das FĂŒhrerpult im FĂŒhrerstand wurde gegenĂŒber den bisherigen ICE-3-ZĂŒgen umfassend verĂ€ndert und gliedert sich in sieben Module.cite-ref-voraus-2010-07-24-110-0[110]

Die ZĂŒge verfĂŒgen pro Seite ĂŒber je zehn EinstiegstĂŒren (zwei in den Stromrichter-, eine in den ĂŒbrigen Wagencite-ref-voraus-2010-07-24-110-1[110]) sowie – als erste HochgeschwindigkeitszĂŒge der DBcite-ref-mobil-2014-2-24-108-1[108] – je einen bordeigenen Hublift (Belastbarkeit: 350 kg).cite-ref-etr-2010-520-2-8[2] LadetĂŒren sind nicht vorgesehen.cite-ref-etr-2010-520-2-9[2] Bei geöffneten TĂŒren wird eine Traktionssperre eingelegt.cite-ref-voraus-2010-07-24-110-2[110]

Über den Zug sind elf Toiletten – zehn fĂŒr Reisende und eine fĂŒr das Personal – verteilt.cite-ref-etr-2010-520-2-10[2] Die Fahrgastinformation erfolgt ĂŒber an der Decke angebrachte Monitorgondeln. Wagennummern (am WagenĂŒbergang) sowie Sitzplatznummern wurden in Brailleschrift unterlegt.cite-ref-etr-2010-520-2-11[2] An den Sitzen sind Haltegriffe vorgesehen.cite-ref-db-2010-40-6-1[6] In jeder Triebzugeinheit gibt es zwei RollstuhlstellplĂ€tze.cite-ref-etr-2010-520-2-12[2] FußstĂŒtzen gibt es nur noch in der ersten Klasse.cite-ref-faz-2014-06-02-106-1[106]

Der Sitzabstand (Großraum, Reihensitze) liegt bei 915 mm in der zweiten und 1010 mm in der ersten Klasse.cite-ref-etr-2010-520-2-13[2] Die Sitze sind 465 bzw. 500 mm breit (zweite/erste Klasse) und in beiden Klassen 640 mm tief. Die MittelgĂ€nge sind in der ersten Klasse typischerweise 670 und in der zweiten 520 mm breit. Im Rollstuhlbereich sind wenigstens 800 mm Durchgangsbreite vorgesehen.cite-ref-eri-2014-170-52-5[52]

Die Ruhebereiche befinden sich im Endwagen der zweiten und in einem Teil des Endwagens der ersten Klasse.cite-ref-eri-2014-170-52-6[52]

Technik

Wagenkasten

Die WagenkĂ€sten wurden aus Aluminium gefertigt, die ZĂŒge sind nach aktuellen TSI-Richtlinien konzipiert. Dazu gehört die neue Aluminiumkonstruktion des Kopfbereiches der EndwagenkĂ€sten, die zugunsten der Einbringung von Crashmodulen (Aufprallschutz) geĂ€ndert wurde.cite-ref-zevrail-133-414-5-4[5] Bei den Bugklappen wird die bisher vertikale durch eine horizontale Teilung ersetzt; das Vorschieben der Kupplung per Teleskopstange entfĂ€llt.cite-ref-kurz-2009-222-105-4[105]

Die vorgesehene zulĂ€ssige Höchstgeschwindigkeit liegt unter den Wechselspannungen bei 320 km/hcite-ref-kurz-2009-222-105-5[105] und bei 220 km/h in den Gleichspannungsnetzen. Zugelassen wurden die ZĂŒge beim Betrieb mit Gleichspannung fĂŒr 200 km/h. Die bereits bei allen anderen Velaros verwendeten Trieb- und Laufdrehgestelle des Typs SF 500 wurden umfassend ĂŒberarbeitet auch fĂŒr die Velaro D verwendet. DafĂŒr wurden die Radsatzwellen neu konstruiert und mit FahrwerkĂŒberwachungs- und -diagnosesystem ausgerĂŒstet.cite-ref-zevrail-133-414-5-5[5] Neben der elektrodynamischen Betriebsbremse sind die TriebzĂŒge mit Wirbelstrombremsen und pneumatischen Scheibenbremsen ausgerĂŒstet.cite-ref-ds-224-15-3-2[3] Mit voll funktionsfĂ€higen Bremsen verfĂŒgen die TriebzĂŒge in der Bremsstellung R+WB ĂŒber 194 und in der Bremsstellung R ĂŒber 152 Bremshundertstel.cite-ref-voraus-2019-04-24-111-0[111] In einem Triebzug laufen der erste, dritte, sechste und achte Wagen auf Triebdrehgestellen.cite-ref-zevrail-133-414-5-6[5] Zugkraft und Traktionsleistung wurden fĂŒr Steigungen bis zu 40 ‰ ausgelegt.cite-ref-voraus-2010-06-25-1-3[1]

Traktion

Die ZĂŒge sind viersystemfĂ€hig fĂŒr 25 und 15 kV Einphasenwechsel- und 1,5 sowie 3 kV Gleichspannung. Die Traktionsleistung unter den Wechselspannungen liegt bei 8 MW je Halbzug, unter den Gleichspannungen bei 4,2 MW.cite-ref-etr-2010-520-2-14[2] Die maximale elektrische RĂŒckspeisung wird mit 8,8 MW angegeben.cite-ref-db-2009-05-08-112-0[112] Auf den beiden Mittelwagen 4 und 5 befinden sich je zwei Einholmstromabnehmer fĂŒr die Wechselspannungen mit Palettenbreiten von 1950 und 1450 mm.cite-ref-113[113] Die beiden Stromabnehmer fĂŒr die Gleichspannungen sind auf den Trafowagen 2 und 7 angeordnet. Im Wechselstrombetrieb versorgt jeder der beiden Haupttransformatoren dabei die Stromrichter, die ĂŒber wiederum zwei voneinander unabhĂ€ngige Zweige jeweils zwei Fahrmotoren speisen. Im Gleichstrombetrieb erfolgt die Einspeisung der elektrischen Energie direkt in die Zwischenkreise der Umrichter.cite-ref-voraus-2010-06-25-1-4[1] Die zwangsbelĂŒfteten Asynchronmotoren werden aus wassergekĂŒhlten IGBT-Stromrichtern ĂŒber Gleichspannungs-Zwischenkreise gespeist.cite-ref-etr-2010-520-2-15[2]

GegenĂŒber den vorher beschafften ICE 3 der Reihen 403 und 406 wurde die Konstruktion der Wagen auf zwei Grundformen (End- bzw. Mittelwagen) reduziert.cite-ref-etr-2010-520-2-16[2] Eine von der Leittechnik unabhĂ€ngige Notsteuerung soll die Weiterfahrt im Brand- und Störungsfall unter EinschrĂ€nkungen ermöglichen.cite-ref-voraus-2010-07-24-110-3[110] Die Sicherheitsschleifen wurden gegenĂŒber den bisherigen ICE 3 um eine Brandmeldeschleife ergĂ€nzt, mit denen die elektrischen Unterflurcontainer ĂŒberwacht werden. Die bisherigen Funktelefone fĂŒr das Zugpersonal entfallen und werden durch feste Sprechstellen ersetzt.cite-ref-voraus-2010-06-25-1-5[1] Als erste Velaro-Variante erhalten die Velaro D Spitzensignale in LED-Technik.

Nach Herstellerangaben verbraucht ein Triebzug 0,33 Liter BenzinÀquivalent je Sitzplatz pro 100 Kilometer.cite-ref-rp-2010-09-29-15-1[15]

Zugbeeinflussungssysteme

Der Velaro D ist mit Zugbeeinflussungssystemen fĂŒr den Betrieb in Deutschland und Frankreich ausgestattet.

‱ ETCS fĂŒr den Betrieb auf deutschen und französischen ETCS-Netzen.
‱ LZB fĂŒr den Betrieb auf deutschen Schnellfahrstrecken (SFS).
‱ PZB 90 fĂŒr den Betrieb auf deutschen konventionellen Strecken.
‱ TVM 430 fĂŒr den Betrieb auf französische LGV.
‱ KVB fĂŒr den Betrieb auf französischen konventionellen Strecken.

Velaro D mit Synchronantrieb

Neben den von der Deutschen Bahn bestellten 16 Velaro D baute Siemens eine weitere Einheit. Diese sollte im Gegensatz zu den anderen ZĂŒgen nicht mit Asynchron-, sondern mit Synchronfahrmotoren ausgerĂŒstet werden. Hierdurch versprach sich der Hersteller, bei gleichbleibender Leistung Antriebseinheiten einzusparen.cite-ref-dmm-2012-01-17-114-0[114] Wegen der eingetretenen Lieferverzögerungen sollte Siemens der Deutschen Bahn diesen Triebzug kostenlos ĂŒberlassen.cite-ref-dmm-2012-01-29-61-1[61] Das Vorhaben wurde 2013 verworfen. Stattdessen wurde 2014 von der DB eine weitere Einheit mit Asynchronantrieb bestellt.cite-ref-bsz-2014-01-24-17-63-1[63]

Übersicht und Zustand der TriebzĂŒge

| Triebzugnummer (Namensgebung) | Indienststellung (Aktueller Status) [ 115 ] | Auslands- zulassungen ETCS-Version | Umbauten oder UmrĂŒstungen | Sonstiges |
|---|---|---|---|---|
| Tz 701 I | | | | Als Triebzug 701 war dieser Zug ursprĂŒnglich Teil der Auslieferungsserie fĂŒr die Deutsche Bahn. Aufgrund von technischen Abweichungen von den anderen SerienzĂŒgen wurde er aber von der Deutschen Bahn nicht abgenommen. Siemens nutzte ihn daraufhin als VorfĂŒhrtriebzug in der TĂŒrkei , wo er seit 2013 fĂŒr die TCDD unterwegs ist. [ 116 ] |
| Tz 701 II | 20. Juni 2016 (aktiv) | Frankreich ETCS Baseline 3.4.0 (seit Oktober 2025) | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | Im Juni 2016 lieferte Siemens einen weiteren Triebzug an die DB. Dieser erhielt die Nummer 701 und ersetzt den ursprĂŒnglich geplanten Triebzug 701 . Damit sind, Stand November 2016, alle 17 TriebzĂŒge ausgeliefert. |
| Tz 702 g | 14. Feb. 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | Am 18. April 2011 verließ der Triebzug als erster das Siemens-PrĂŒfzentrum Wildenrath zu Probefahrten. Er erreichte als erster Velaro D eine Geschwindigkeit von 320 km/h. Bei weiteren Versuchsfahrten am 4. August 2011 erreichte diese Einheit zwischen Ingolstadt und NĂŒrnberg 357 km/h. [ 22 ] Dieser Triebzug wurde im Dezember 2024 an beiden Endwagen mit der Werbung fĂŒr die neue direkte ICE-Verbindung Paris–Berlin versehen. Er kam am 16. Dezember 2024 auf der ersten ICE-Fahrt mit FahrgĂ€sten von Paris nach Berlin zum Einsatz. [ 117 ] |
| Tz 703 g | 14. Dez. 2014 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 704 | 22. Sep. 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 705 | 1. Juli 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 706 | 1. Aug. 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 707 | 27. Aug. 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | Ein Endwagen war anlĂ€sslich der Bekanntgabe der Star-Alliance-Mitgliedschaft der DB fĂŒr wenige Tage mit Star-Alliance -Werbung beklebt. [ 118 ] |
| Tz 708 g | 19. Sep. 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 709 g | 21. Nov. 2011 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 710 Ansbach (seit 5. Dezember 2022) | 9. Jan. 2012 (aktiv) | Frankreich ETCS Baseline 3.4.0 (seit 2025) | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 711 g | 2. Jan. 2012 (aktiv) | Frankreich ETCS Baseline 3.4.0 (seit 2024) | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 712 Dillingen a. d. Donau (seit 2. Dezember 2019) [ 119 ] | 13. Feb. 2012 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 713 g | 12. Mai 2012 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 714 | 2. Juni 2012 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | Der Triebzug wurde im PrĂŒfcenter Wegberg-Wildenrath beschĂ€digt und repariert. [ 52 ] |
| Tz 715 | 2. Juli 2012 (aktiv) | Frankreich ETCS Baseline 3.4.0 (seit 2024) | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | Zum JubilĂ€um 175 Jahre Ferneisenbahn Leipzig–Dresden fuhr dieser Triebzug am 7. April 2014 als Sonderzug ICE 2582 und ICE 2583 mit geladenen GĂ€sten zwischen Leipzig und Dresden. Dazu wurde er mit einer fĂŒr diesen Anlass besonderen Beklebung versehen. |
| Tz 716 | 30. Juli 2012 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | |
| Tz 717 Paris (seit 31. Mai 2017) [ 120 ] | 3. Sep. 2012 (aktiv) | Frankreich | Ausstattung mit WLAN-HotSpots (railnet) | Erster Triebzug der Baureihe 407, der am 21. Dezember 2013 als ICE 817 Köln–Frankfurt im kommerziellen Einsatz war. [ 121 ] Dieser Triebzug wurde im Dezember 2024 an beiden Endwagen mit der Werbung fĂŒr die neue direkte ICE-Verbindung Paris–Berlin versehen. Er kam am 16. Dezember 2024 auf der ersten ICE-Fahrt mit FahrgĂ€sten von Berlin nach Paris zum Einsatz. [ 117 ] |

‱ Ein Großteil der TriebzĂŒge trug zwischen 2019 und 2023 fĂŒr einige Zeit einen grĂŒnen Zierstreifen mit der Aufschrift „Deutschlands schnellster KlimaschĂŒtzer“ an den Endwagen.cite-ref-122[122] Seit FrĂŒhjahr 2022 werden alle grĂŒnen Zierstreifen und Klimaschutz-SchriftzĂŒge bei Instandhaltungsarbeiten wieder durch normale rote Streifen ersetzt, eine Erneuerung der Beklebung findet nicht mehr statt.

Weblinks

Commons

: DB-Baureihe 407

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Artikel zum ICE 3 Velaro D mit Fotos bei Hochgeschwindigkeitszuege.com
‱ BroschĂŒre/Datenblatt des Herstellers (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) (PDF-Datei; 500 kB)
‱ Technische Daten bei der European Union Agency for Railways
‱ Informationen zur Barrierefreiheit auf www.oepnv-info.de

Einzelnachweise

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